STADTZENTRUM

RADEBEUL-OST

Werbung

« Schlemmen »

gedeckter Tisch

« Frühstück » « Mittagessen »

« Cafe » « Abendbrot »

 

 
Radebeul macht Dampf
» Neuigkeiten im Stadtzentrum Radebeul-Ost
Aktuelle Ausgabe des Radebeuler Amtsblattes Amtsblatt als PDF Download
Aktuelle Ausgabe Radebeul macht Dampf Amtsblatt als PDF Download

Trenner

Was Radebeul für seine Rathäuser tut
Von Peter Redlich 20.04.2012 (SZ)
Aufzüge und Treppen zur Flucht sollen installiert werden. Auf Neubauten verzichtet die Führung im Rathaus – das Geld fehlt.

Radebeuls OB Bert Wendsche will die vorhandenen Rathäuser auf Vordermann bringen. Allerdings soll nur das Nötigste investiert werden. Foto: Archiv/Weidler
Würden sich die Radebeuler Rathauschefs goldene Schlösser bauen, bräuchten sie 16 Millionen Euro für ein neues Technisches Rathaus, ein neues Stadtarchiv und die Sanierung des historischen Rathauses. Das Geld ist nicht da. Deshalb beschränkt sich die Verwaltung auf knapp ein Zehntel der Summe. Folgendes soll damit in den nächsten Jahren geschehen.

Das historische Rathaus wird für Behinderte umgebaut

Am Hofaus- und eingang zum historischen Rathaus soll es künftig einen Fahrstuhl geben. Auch eine zweite Treppe, unabhängig vom Treppenhaus selbst, schlägt der beauftragte Radebeuler Architekt Steffen Rau als Umbau vor. Etwa 90 Quadratmeter Bürofläche würden dadurch entfallen. Das Einwohnermeldeamt aus dem Technischen Rathaus könnte ins Hinterhaus ziehen, die ehemalige Polizeiwache, und die Mitarbeiter aus dem historischen Rathaus dann ins Technische Rathaus. Die alte Polizeiwache sollte vorerst nur im Dach und an der Fassade saniert werden. Kosten: 548000 Euro.

Das Technische Rathaus wird für weitere 15 Jahre saniert

Für einen Neubau eines Technischen Rathauses ist kein Geld da. Die "Edelbaracke wird aufgehübscht", wie es Stadtrat Wolfgang Jacobi (CDU) nennt. Zum Aufhübschen gehört ein Fahrstuhl, der vom Foyer in den ersten Stück rollstuhlgerecht führen soll. Ein Stück vom Sitzungsraum würde dann fehlen. Dieser könnte in der Fassade etwas nach außen geschoben werden, schlägt Architekt Rau vor.

Die Fassade des in Holzständerbauweise errichteten Gebäudes soll eine Wärmedämmung bekommen. Einige Türen müssen dem heutigen Brandschutz entsprechend erneuert werden. Kosten: 574000 Euro.

Die Außenflächen sollen für die Bürger begehbar werden

Schirmte sich vor 100 Jahren die Stadtverwaltung noch mit Mauern ab, so ist das heute nicht mehr zeitgemäß. Deshalb sollen die Mauern und Zäune rund ums Rathaus fallen. Abgerissen werden soll auch das ruinöse Gebäude vor dem Technischen Rathaus (Pestalozzistraße 10). Damit bietet sich Platz, den Parkplatz zu erweitern. Mindestens 84 Stellplätze soll es hier geben.

Die Parkplätze im Rathaushof und hinter der Alten Post sollen wesentlich reduziert und mehr Grün angelegt werden. Einige neue Stellplätze soll es an der Neubrunnstraße geben. Kosten für die Außenanlagen insgesamt: 467000 Euro.

Nach einem Archiv-Standort wird jetzt gesucht

Mindestens fünf Millionen Euro würde der Neubau eines gemeinsamen Stadtarchivs kosten. Auch das Geld ist nicht da. Deshalb wird vorgeschlagen, nach einem passenden Standort für das Archiv mit allen Stadtakten außerhalb des Rathaus-Areals zu suchen. Dies könnte auch zur Miete sein. Ein möglicher Ort wäre ein Grundstück an der Ecke Pestalozzistraße, Schildenstraße. Bis Jahresende soll ein Vorschlag auf dem Tisch sein.

Das Wichtigste wird bis 2014 im Rathaus-Areal erledigt

Bis 2014 sollen die Ruine Pestalozzistraße 10 abgerissen, das Technische Rathaus ertüchtigt und Fahrstuhl und Fluchttreppen im historischen Rathaus eingebaut werden. Dafür gibt es Städtebaufördermittel. Der Stadtanteil sei eingeplant, so Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos).

Ab 2014 ist die komplette Sanierung des Rathaus-Hintergebäudes (alte Polizeiwache) geplant. Wenn dafür keine ausreichenden Fördermittel bewilligt werden, solle das Geld (500000 Euro) für die dringendere Aufgabe Brandschutz in der Schiller-Grundschule verwendet werden.

Im Stadtrat billigten die Bürgervertreter am Mittwochabend diese Pläne und nannten sie vernünftig. "Ein Neubau im Regierungsviertel wäre auch nicht vermittelbar", so Stadtrat Roland Schreckenbach (Freie Wähler).

Trenner

Radebeul erhält ein neues Standesamt
Von Peter Redlich 21.02.2012 (SZ)
Die Pläne hat ein Radebeuler Architekt entworfen. Am 22.02.2012 sollen die Stadträte sie absegnen.

Im Stadtteilzentrum von Radebeul-Ost brummt es richtig. Das neue Einkaufszentrum entsteht an der Sidonienstraße bis in einem Jahr. Der Bahnhof wird in der gleichen Zeit zum Kulturbahnhof umgebaut, Seniorenwohnungen werden um einen Platz gleich gegenüber angelegt. Und der i-Punkt auf das ganze Bauen wird wahrscheinlich das neue Standesamt sein.

Am 22.02.2012 haben die Stadträte die neuen Pläne für die Alte Post an der Pestalozzistraße 4 auf dem Tisch. Der Radebeuler Architekt Steffen Rau und seine Mannschaft haben sie entworfen. Neues im alten Bau.

Um 1900 ist das Gebäude entstanden. Es war im Privatbesitz. Bis vor zwei Jahren mietete sich hier die Post ein – daher auch der Name. Inzwischen gehört die Immobilie der Stadt. Und weil die Stadtoberen das Ziel haben, alle wesentlichen Ämter hier zwischen Hauptstraße und Pestalozzistraße in Ost zu konzentrieren, soll nun auch das Standesamt vom Rosa-Luxemburg-Platz an die Pestalozzistraße ziehen.

Geplant ist der Umzug für Ende 2013. Zuvor soll im gleichen Jahr die Alte Post – gleich neben dem großen Rathaus – umgebaut werden. Mit Kosten von rund 700000 Euro rechnet Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos). Zwei Drittel davon würden von Bund und Land gefördert, weil das Gebäude zum Sanierungsgebiet in Radebeul-Ost gehört.

Im Obergeschoss ist bereits das Rechts- und Ordnungsamt eingezogen. Dort sind die Räume auch im Wesentlichen saniert. Das Erdgeschoss werde künftig im westlichen Teil die Widerspruchs- und Vergabestelle mit ihren Büros beherbergen. Der Haupteingang zu den Ämtern soll ebenfalls auf der Westseite sein. Barrierefrei, kündigt OB Bert Wendsche (parteilos) an. Denn gleich neben dem Eingang werde ein Fahrstuhl eingebaut. Ähnlich dem im Sozialrathaus an der Hauptstraße.

Das Prachtstück in der Alten Post soll jedoch das Standesamt werden. Neben den Büros ist dies vor allem der Traubereich, wie es amtlich heißt. Dafür wird der bisherige Haupteingang mit der breiten Treppe genutzt. Hinter dem hölzernen Tor gibt es einen großzügigen Vorraum mit Garderobe. Toiletten werden hier auch eingebaut.

Mit Glas und Holz

Herz des Standesamtes ist nach dem Umbau der Trausaal auf der Südseite. Große Fenster nach draußen und mehr als mannshohe Türen sowie mit Rosen und Dornen verzierte Glaswände sollen dem Raum Licht spenden. Zugleich wird es einen Ausgang nach Süden geben. Die Tür dazu ist noch vorhanden. Anstelle der ehemaligen Laderampe der Post werde eine Freitreppe angelegt, sagt Baubürgermeister Müller.

Von dieser Treppe sollen die Paare und Gäste in einen Hochzeitsgarten gelangen. Was heute ein schnöder Autoabstellplatz ist, wird künftig einen Pflasterweg und Wiese bekommen sowie bepflanzt werden, wie es die Architekten vorschlagen.

Auch der vordere Bereich zur Pestalozzistraße soll nicht wie heute bleiben. Zwischen Bäumen werde es eine Vorfahrt für die Hochzeitsgesellschaften geben.

Das bisherige Standesamt am Rosa-Luxemburg-Platz, so die vom Stadtrat bereits gebilligte Absicht der Stadt, solle nach dem Umzug und dem Ausräumen im Jahr 2014 verkauft werden. Allerdings möglichst an eine städtische Gesellschaft, so OB Wendsche.

Trenner

Radebeul-Ost wird das moderne Zentrum der Stadt

über die Pläne für Glasinvest
Es ist, als ob jetzt der Knoten geplatzt ist. Bis vor zwei Jahren beklagten sich immer wieder die Gewerbetreibenden in Radebeul-Ost, dass bei ihnen zu wenig los sei. Sie von der Stadt zu wenig Beachtung bekämen und immer nur Altkötzschenbroda dran wäre.

Das hat sich gehörig geändert. Ganz sicher können das nicht die Stadt und ihre Planer alleine bewerkstelligen – aber was jetzt geschieht, das stellt den Westen Radebeuls in den Schatten. Rund um den und gegenüber des Bahnhofs werden ein Einkaufszentrum, ein Parkhaus und ein neuer Bahnhofsplatz gebaut. Gegenüber entstehen Wohnungen und eine Passage, die endlich eine Verbindung zur Einkaufsstraße Hauptstraße herstellen wird. Und: An der Meißner Straße versucht die TLG GmbH, auf ihrem Glasinvest-Gelände mitzuhalten.

Wenn dort auch noch wie geplant im Herbst mit dem Bauen begonnen wird, dann hat Radebeul-Ost 2014 ein neues Gesicht. Dann wird es das moderne Zentrum der Stadt sein.

Peter Redlich (SZ)

 

Bürgerpark statt Rathausmauern

Zäune und Mauern versperren den Zugang zum Radebeuler Rathausareal wie zu Kaisers Zeiten. Das soll sich ändern.

Der Amtmann war einst eine höher gestellte Person. Nicht jeder vom Volk wurde zu ihm vorgelassen. Zäune und Mauern hielten den Bürger auf Abstand. So war die Ansicht vor 100 Jahren. Und so wurden damals Rathäuser und deren Umgebung eingerichtet. Auch in Radebeul.

Das soll sich jetzt ändern. Genauer im Jahr 2014. Bürgerpark heißt das Schlagwort. Zäune und Mauern sollen fallen. Die Bereiche rund ums Rathaus werden geöffnet und grün gestaltet. Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos) hat die Landschaftsarchitekten vom Dresdner Büro Kockenge und Ritter Ideen entwickeln lassen (siehe Grafik). Und die sollen heute in einem Stadtratsbeschluss als Baubeschluss festgezurrt werden.

Stimmen die Stadträte also zu, dann wird das Rathausareal nach 2014 frei zugänglich für alle Bürger werden. Wer Lust hat, kann sich dann in dem kleinen Park hinterm historischen Rathaus auf Bänken ausruhen. Der Haupteingang zum Areal wird zwischen den Gebäuden des historischen Rathauses und der Alten Post sein. Ein zweiter Zugang ist an der Westseite des Rathauses. Dort ist jetzt noch die Mitarbeiterzufahrt für den Rathaushof.

Die Baracken und Abstellplätze, die auch dort sind, verschwinden. Der neue Weg geht bis zum Sozialrathaus und zur Neubrunnstraße. Dort wird auch der neue Mitarbeiterparkplatz für die Stadtbediensteten angelegt. Er ist die Reservefläche, wenn doch mal Geld für ein neues Technisches Rathaus da ist.

Der Parkplatz für die Rathaus-Besucher soll Richtung Westen vergrößer werden und dann Platz für gut 30 Fahrzeuge haben. Fahrradstellplätze sieht der Plan an allen Eingängen zu den Rathäusern vor.

Vorerst wird 2013 das Technische Rathaus so wieder fit saniert, dass es weitere 20 Jahre hält. Es bekommt einen Fahrstuhl und eine neue Dämmung. Ebenfalls im nächsten Jahr wird die Alte Post im östlichen Erdgeschoss zum Standesamt ausgebaut. 2014 soll das historische Rathaus saniert werden – auch mit Fahrstuhl.

Offen ist dann lediglich noch, was aus dem Hintergebäude vom historischen Rathaus wird, der ehemaligen Polizeiwache. Das dafür nötige Geld will die Stadt vorerst für die Sanierung der Schiller-Grundschule gegenüber einsetzen.

Die Ex-Polizeiwache soll dran sein, wenn es noch mal Fördergeld für das Sanierungsgebiet oder aus einem anderen Topf gibt, so Baubürgermeister Müller.

In jedem Fall, so die Planer, werde sich das Rathaus-Areal 2015 in einem völlig neuem Aussehen zeigen. Von den Mauern und Zäunen bleiben lediglich das schmiedeeiserne Tor an der westlichen Rathauszufahrt und der Zaun am nordwestlichen Vorgarten. Beide Teile stehen unter Denkmalschutz.

Rund eine Dreiviertel Million Euro werden für den Bürgerpark rund ums Rathaus gebraucht.

Und damit auch vorm Rathaus alles dazu passt, will die Stadtverwaltung die Pestalozzistraße sanieren. Vorerst bis zum westlichen Ende des Rathausareals. Neu ist darin die Vorfahrt vor dem Standesamt Alte Post. Statt Kopfsteinpflaster wird diese dann asphaltiert. Tempo 30 soll aber bleiben. Auch hiefür sind gut 400000 Euro nötig, bis zur Schildenstraße sogar 600000 Euro.

 

Trenner

Dresdner Backhaus zieht in die Sidonienhöfe

Radebeul bekommt einen neuen Bäcker. Das Dresdner Backhaus zieht nach Ost. An der Sidonienstraße wird es neben der Sparkasse ein Café mit Konditorei, Bäckerei und Eisverkauf öffnen, teilte Sidonienhöfe-Investor Christoph Dross beim jüngsten Tag der Architektur mit.
Das Plakat hängt bereits unübersehbar an der Fassade gegenüber vom künftigen Kulturbahnhof. Die Eröffnung wird voraussichtlich Ende März 2013 gefeiert.
"Wir freuen uns auf Radebeul", sagt Elisabeth Kreutzkamm vom Backhaus. Das Konzept der Sidonienhöfe habe sie von Anfang an überzeugt.
Wer feine Konditoreiwaren mag, kennt die Produkte von Kreutzkamm. 1825 eröffnete Heinrich Jeremias Kreutzkamm in Dresden am Altmarkt seine Konditorei und entwickelte unter anderem beste Pralinen und Christstollen. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg konnte Fritz Kreutzkamm um 1950 in München Fuß fassen. Seine Tochter Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller kam Anfang der 1990er zurück nach Sachsen, wo alles begann, und eröffnete das Café am Altmarkt erneut.
Zwei Jahre darauf übernahm sie das Dresdner Backhaus. Genau wie früher werden hier auch heute die Stollen traditionell auf hohem Niveau hergestellt. "Ob Rosinen ablesen, Buttern oder Verpacken – alles geschieht von Hand", sagt die Inhaberin und Geschäftsführerin. Ihr Backhaus exportiert um die 10000 Striezel pro Saison, was einen erheblichen Anteil der Produktion ausmacht. Das Gebäck landet in 86 Ländern, darunter in den USA, England, Frankreich und Spanien. Seit 2007 stellt die Konditorei auch eigenes Speiseeis her.
Dross: "Ich möchte Qualität nicht nur in der Bauausführung, sondern auch bei den zukünftigen Mietern. Nur so können wir den Standort rund um den Bahnhof Radebeul-Ost nachhaltig entwickeln."

Trenner

Rathaus nimmt alte CD's entgegen

Im Technischen Rathaus in Radebeul-Ost können ab sofort alte CD's entsorgt werden, informiert Monika Michael vom Ordnungsamt. Dafür stehe eine blaue Box im Eingangsbereich. Die CD's sollten nicht in den Hausmüll geworfen werden.

03/2011 Radebeuler Amtsblatt

 
 
Tel. Gewerbeverein: 0351/ 836 28 18
Tel. Redaktion: 0351/ 79 51 773
mail : redaktion@radebeul-ost.de
 

.: Dieser Internetauftritt ist eine Projektinitiative des Verein "Handel und Gewerbe in Radebeul-Ost e.V." :.

+ impressum + nach oben +